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Letzte Worte Was berühmte
und berüchtigte Menschen sagten, als sie starben. Lustig, ernst,
ergreifend und hoffnungsvoll. Auch letzte Worte der Märtyrer!
Tomb
of King Cyrus of Persia
Das nicht zu umgehende
Ende wird uns alle ereilen. Wir werden alle den unsichtbaren Klauen des
grimmigen Sensenmannes Opfer fallen. Aber was werden wir zurücklassen….
wie wird man sich an uns erinnern? Unsere letzten Worte sind ein Andenken,
ein Gedächtnis an uns und das Leben das wir führten.
Aldous Huxley schrieb in der Vorrede seines Buches "Brave New World",
dass man alle Dinge so beurteilen soll, als ob man sie von jemandes Sterbebett
aus betrachtet. Das Folgende sind solche Perspektiven! Die letzten Worte
von großen und kleinen Leuten reflektieren wie sie sich selbst,
das Leben, die Welt sahen und was wirklich am Ende zählt!
Der Prophet Amos sagte: "Bereite dich vor, deinem Gott zu begegnen!"
Und König David sagte in den Psalmen (Ps. 90:12):
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden"
NB: Der unabhängige Web-maker
freut sich nicht über arme Seelen die in Terror und Qual starben,
sondern es tut ihm ernsthaft leid, um die Unwissenden, die nie in die
Lage kamen, die Wahrheit in Liebe, aus erster Hand zu sehen und zu erfahren,
von denen die sie besaßen!
Sollte jemand irgendwelche andere berühmte letzte Worte besitzen,
E-maile sie bitte!
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LITTLE WORD FROM OUR SWEET HELPER AND FRIEND!
Last Site Update
June 12 2002
Alexander
der Große , Alexander der Große, Der das Gebiet von Mazedonien bis Pakistan
eroberte, starb weinend im Alter von 33 in seinen Stiefeln:
"Es gibt keine anderen Welten mehr zu erobern!"
Sir Thomas More: Englischer katholischer Staatsmann, der 1535, auf Befehl Heinrich
des Achtens für seine Überzeugung geköpft wurde, da er
der Scheidung Heinrichs nicht beipflichtete:
"Führe mich sicher nach oben (auf das
Schafott); für mein nach unten gehen,
lass mich zu einem anderen Ort wechseln."
Anne Boleyn, protestantische Frau Heinrich des Achtens. Bevor sie enthauptet wurde auf Befehl ihres Mannes Heinrich des Achtens,
witzte sie: "Der Scharfrichter ist, denke ich, sehr erfahren;
und mein Nacken sehr zierlich"
Heinrich der Achte, König von England, AD 1547:
Als seine Zeit kam: "Alles ist verloren. Mönche, Mönche,
Mönche! Ja, alles ist dahin; Herrschaft, Körper und Seele!"
Hannibal, Kathartischer Führer und Feind von Rom, der die Alpen auf Elefanten
überquerte.
"Lasst uns jetzt
die Römer von ihren Fürchten durch den Tod eines alten gebrechlichen
Mannes befreien"
Römischer Kaiser Augustus: "Habe ich meine Rolle gut gespielt? Wenn ja,
dann applaudiert, denn die Komödie ist zu Ende!"
Dr. William Hunter
"Wenn ich die Kraft hätte, eine Feder zu halten,
würde ich aufschreiben, wie einfach und angenehm es ist, zu sterben."
General Thomas "Stonewall" Jackson , im Amerikanischen
Bürgerkrieg aus versehen von seiner eigenen Truppe getötet:
"Lasst uns den Fluss überqueren und im Schatten
der Bäume ausruhen."
Keats, englischer Dichter "Severn -- ich -- hebe mich hoch -- ich sterbe
-- ich werde leicht sterben; fürchte dich nicht -- bleibe standhaft
und danke Gott, es ist so weit."
Isaak Newton, großer christlicher Wissenschaftler: "Ich weiß nicht, wie ich in den Augen
der Welt erscheine. Aber mir selbst scheint es, als ob ich nur wie ein
kleiner Junge war, der am Strand spielte und sich ablenkte und hin und
wieder einen glätteren Stein oder hübschere Muschel als die
Gewöhnlichen fand, während der große Ozean der Wahrheit
gänzlich unentdeckt vor mir lag.
Palmeston
"Sterben mein lieber Doktor? Das ist das letzte
was ich tun werde."
Professor J.H. Huxley, der berühmte Agnostiker (Unwissender),
als er im Sterben lag, schaute er plötzlich nach oben, nach etwas,
für sterbliche Augen unsichtbar und flüsterte, nachdem er eine
Weile hochstarrte: "So, es ist also wahr".
Sir Francis Newport, Oberhaupt des Englischen Klubs der Ungläubigen
sagte zu denen, die um sein Sterbebett versammelt waren:
"Erzählt mir nicht, dass es keinen Gott
gibt, denn ich weiß, dass es einen gibt und dass ich in seiner zornigen
Gegenwart bin! Ihr braucht mir nicht zu sagen, dass es keine Hölle
gibt, denn ich fühle meine Seele wie sie schon in ihre Feuer gleitet!
Ihr Erbärmlichen, hört auf mit eurem eitlen Gerede, dass es
Hoffnung für mich gibt! Ich weiß, dass ich für immer verloren
bin".
Dwight L. Moody, christlicher Prediger der vom Schlaf aufwachte
und sagte, kurz bevor er starb:
"Die Erde weicht. Der Himmel öffnet sich
vor mir. Wenn das der Tod ist, dann ist es lieblich! Hier ist kein Tal.
Gott ruft mich und ich muss folgen". "Nein, nein Vater",
sagte Moodys Sohn, "du träumst". "Ich träume
nicht", antwortete Moody. "Ich war innerhalb der Pforten. Ich
habe die Gesichter der Kinder gesehen". Seine letzten Worte waren,
"Das ist mein Triumph; Das ist mein Krönungstag! Es ist glorreich"!
:Herzog von Monmouth (zu seinem Scharfrichter) "Hier sind sechs Guineas für dich, aber
hack mich nicht wie du es mit meinem Lord Russel tatest."
Malesherbes, zu seinem Priester, der die letzte Beichte gab: "Halte dein Mund! Dein erbärmliches Geschnatter
widert mich an."
Leonardo da Vinci italienischer Erfinder und Künstler, gestorben
1519:
"Ich habe Gott und die Menschheit beleidigt, denn meine Arbeit erreichte
nicht die Qualität die sie hätte haben sollen"
Niccolo Machiavelli Florentinischer Diplomat und politischer Philosoph,
gestorben 1527: "Ich wünsche mir in die Hölle zu gehen
und nicht in den Himmel. Im ersteren werde ich die Gesellschaft von Päpsten,
Königen und Prinzen genießen, während in der letzteren
nur Bettler, Mönche und Apostel sind."!
William Somerset Maugham:
Britischer Autor, gestorben 1965:
"Sterben ist eine ziemlich stumpfsinnige und öde
Angelegenheit. Und mein Rat an dich ist, habe absolut nichts damit zu
tun!"
General John Sedgewick:
Union Kommandierender während des Amerikanischen Zivilkrieges, erschossen
während des Kampfes von Sportsylvania Court House 1864 während
er über eine Brüstung auf die Feindes Linien schaute:
"Die würden keinen Elefanten treffen, bei dieser
Entf..."
Sir Winston Churchill:
Englischer Staatsmann und Mitverschwörer des Verschacherns von Osteuropa
bei Jalta an Russland und Kommunismus, zusammen mit gemeinsamen Freimaurern
Roosevelt und Stalin, der in seiner Autobiographie schrieb: "Ich hätte
den Krieg verhindern können!" (2.WW) sagte auf seinem Sterbebett: "Was
für ein Tor ich war"!
Pancho Villa, Mexikanischer Revolutionsführer:
"Lass es so nicht enden. Sag ihnen, dass ich etwas
sagte."
Georges Danton,
zu seinem Scharfrichter während der französischen Revolution:
"Zeig meinen Kopf den Leute , er ist es wert zu
sehen."
James Rodges, Mörderer, auf die Frage nach einem letzten Wunsch vor der Erschießung:
"Oh ja! Eine schusssichere Weste."!
Friedrich Nietzsche, Philosopher, der predigte "Gott ist tot"
Nietzsche starb in geistiger Umnachtung, ein babbelnder Wahnsinniger.
Auf einer Wand in Österreich steht,: "Gott ist tot, - Nietzsche"!
Jemand anderes schrieb darunter, "Nietzsche ist tot! " Gott
(Siehe Bild als Beweis)
Oscar Wilde, auf seinem Sterbebett Sekt schlürfend:
"Und jetzt sterbe ich über meine Verhältnisse."
H. G. Wells: "Geh weg ... mir gehts gut."
Ludwig von Beethoven: "Freunde! Applaudiert! Die Komödie ist vorüber."
Dominique Bouhours, französischer Grammatiker: "Ich bin dabei zu sterben, oder, ich werde sterben;
beide Ausdrücke sind gebrauchlich."
Thomas Jefferson, US President, gestorben 4. Juli, 1826 "Das ist die vierte?"
John Adams, US President, gestorben 4. Juli 1826
(Eigentlich starb Jefferson früher am selben Tag) "Thomas Jefferson? -- Immernoch am Le.... "
Jean Paul Sartre, existentialist
"Ich habe versagt!"
Emily Dickinson, Dichter, gestorben 1886: "Ich muss hinein gehen! Der Nebel hebt sich."
Der prophet Mohammed: "O Allah! Vergib meine Sünden. Ja, ich komme."
Krankenschwester Cavell Bevor sie 1915 ein deutsches Erschießkommando erwartete,
"Patriotismus ist nicht genug". "Ich darf keinen
Hass oder Bitterkeit gegen irgend jemand haben."
Henry Ward Beecher: "Jetzt offenbart sich das Geheimnis."
Karl Marx, geboren in eine christlich jüdische Familie, der Gründer
von Kommunismus. Umgeben von brennenden Kerzen für Lucifer schrie auf seinem Sterbebett
seine Krankenschwester an, die ihn fragte, ob er noch irgend welche letzte
Worte hätte: "Hör auf!
Geh weg! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben."
Lawrence Oates: Britischer Forscher, der sich selbst 1912 während
einer Expedition zum Pol opferte, in einem Versuch seine hungernden Kameraden
zu retten,:
"Ich geh nur nach draussen, und es kann eine Redner
Weile dauern."
Crowfoot Redner der Amerikanischer Schwarzfuß Indianer: "Was ist das Leben? Es ist das Aufflammen eines
Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels in
der Winterzeit. Es ist der kleine Schatten der über das Gras lauft
und sich verliert im Sonnenuntergang."
DIana Spencer, Prinzessin von Wales, gestorben 31 August 1997:
"Mein Gott. Was ist passiert?"
Cesare Borgia, Staatsman: "Ich habe mich im Laufe meines Lebens um alles
gekümmert, nur nicht um den Tod, und nun muss ich gänzlich unvorbereitet
sterben."
Kardinal Mazarin: "O meine arme Seele, was wird aus dir werden?
- Wo gehst du hin?"
Thomas Hobbes, Englisher Philosoph: "Jetzt bin ich an der Reihe einen Sprung die
Dunkelheit zu tun!
David Hume,der Atheist, Er schrie: "Ich steh in Flammen"!
Seine Verzweiflung war eine schreckliche Szene
Voltaire, der berühmte Skeptiker,
Voltaire starb einen schrecklichen Tod. Seine Krankenschwester: "Für
alles Geld in Europa möchte ich nichtnochmals einen Ungläubigen
sterben sehen! Die ganze Nacht lang schrie er um Vergebung"
Napoleon Bonaparte, Über Napoleon schrieb Graf Montholon: "Der Kaiser
starb von allen verlassen auf diesem schrecklichen Felsen (St. Helena).
Sein Todeskampf war schrecklich"
Thomas Edison, amerikanischer Erfinder "Es ist sehr schön dort."
Goethe, deutscher Dichter
"Licht, Mehr licht!"
Wilhelm von Orange, 1. König der Niederlande, als er von einem Meuchelmörder
erschossen wurde ,
"Mein Gott, mein Gott, hab Erbarmen mit mir und mit meinen armen Volk!"
John Newton b. 1725. d. 1807. Ursprünglich ein Sklavenhändler,
der eine dramatische Umkehr des Herzens in der Mitte des Ozeans hatte,
die ihn dazu veranlaßte, sein Sklavenschiff umzudrehen und die Leute
zurück in ihr Heimatland zu bringen. Er wurde ein Presbyterianischer
Priester und predigte gegen den Sklavenhandel, was William Wilberforce
inspirierte, den Sklavenhandel in Britannien und ihren Kolonien abzuschaffen.
Er ist am meisten dafür bekannt, die Worte zu der Hymne "Amazing
Grace" geschrieben zu haben. Als er seinem Ende nahte, rief er aus:
"ich
bin immer noch im Land der Sterbenden; ich soll bald im Land des Lebenden
sein."
Heinrich Heine,
Heine, Der große Skeptiker, veränderte später seine Einstellung.
In seiner Nachschrift zu seiner Gedichtsammlung: "Romanzero"
(30.9.1851) schrieb er: "Wenn du auf deinem Sterbebett liegst, wirst
du mehr empfindsam und du möchtest gerne Frieden mit deinem Gott
und der Welt machen... Verse, die auch nur halbwegs Vorwürfe gegen
Gott enthalten, liefere ich in einem furchtsamen Streben, den Flammen
aus. Es ist besser, dass die Verse brennen als der Versemacher... Ja,
ich bin zurückgekehrt zu Gott, wie der verlorene Sohn, nachdem ich
lange Zeit bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe. War es
die Misere, die mich zurücktrieb?... Das Himmlische Heimweh überfiel
mich... In der Theologie hingegen muß ich mich des Rückschreitens
beschuldigen, indem ich, wie ich es bereits oben gestanden, zu dem alten
Aberglaube, zu einem ... persönlichen Gotte' zurückkehrte...
Ausdrücklich widersprechen muß ich dem Gerüchte, als hätten
mich meine Rückschritte bis zur Schwelle irgendeiner Kirche oder
gar ihren Schoß geführt. Nein, meine religiöse Überzeugungen
sind frei geblieben von jeder Kirchlichkeit...
Auf die Frage, ob er denn bereit sei, vor Gott zu treten, damit dieser
verzeihe, antwortete er: "Gott wird mir verzeihen.
Es ist sein Beruf!"
Sir Thomas Scott,
Scott, einst Präsident des Englischen Unterhauses sagte:
"Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass es weder Gott, noch Hölle
gibt. Jetzt weiß und fühle ich, dass es beides gibt und ich
bin dem Verderben ausgeliefert, durch das gerechte Urteil des Allmächtigen."
Stalin in seiner Datscha am Tisch ! Swetlana sitzt
auf dem Schoss von Massenmörders Beria!
Stalin (Bild links, zusammen mit Lenin aufgebart im Kreml )
Stalin war für den Mord an mindestens 80 Millionen Russisch und Ukrainern
verantwortlich, wenn nicht viel mehr Millionen-die meisten von ihnen Christen!
war verantwortlich für den Mord an mindestens
80 Millionen Russen und Ukrainern, wenn nicht noch viele Millionen mehr-
die meisten davon Christen! Der größte vertuschte Holocaust
und die größte Völkerausrottung in der menschlichen Geschichte,
die nie durch die Medien erwähnt wurde, da es "politisch nicht
korrekt' ist!
Zu Stalins Todeskampf gab seine Tochter Swetlana Allilujewa, die im März
1953 zu dem sterbenden Diktator in seine Datscha in Kunzewo gerufen wurde,
an: "Vater starb schrecklich und schwierig. Gott gibt den Gerechten
einen leichten Tod""
Ein chinesischer Kommunist, der viele Christen zu ihrer Vollstreckung
auslieferte, kam zu einem Pastor und sagte: "Ich
habe viele von euch sterben sehen. Die Christen sterben anders. Die Christen
sterben unterschiedlich. "Was ist ihr Geheimnis?"
Sir Walter Raleigh, gestorben 29. Oktober 1618 Hingerichtet durch
Köpfen.
"Wenn das Herz richtig ist, spielt es keine
Rolle wo der Kopf liegt".
Karla Faye Tucker Brown, hingerichtet am 3. Februar 1998, durch
Einspritzung, Texas
"Ich werde jetzt von Angesicht zu Angesicht
mit Jesus sein... ich liebe euch alle sehr. Ich werde euch alle sehen,
wenn ihr dorthin kommt...ich werde auf euch warten".
Edgar Allan Poe, Schriftsteller, gestorben 7. Oktober 1849
"Herr hilf meiner armen Seele".
Andrew Jackson, US President, gestorben 1845
"Oh, weint nicht - seid gute Kinder & wir
werden uns alle im Himmel treffen".
Thomas á Becket, Erzbischof von Canterbury, gestorben 1170
"Ich bin bereit für meinen Herrn zu sterben,
damit durch mein Blut, die Kirche Freiheit und Frieden erlangen mögen".
Joseph Addison, Schriftsteller, starb 17. Juni 1719
"Seht in welchem Frieden ein Christ sterben
kann".
Charles V, König von Frankreich, gestorben 1380
"Ay Jesus".
Stephanus der Erste Christliche Martyrer, als er durch die Pharisäer,
unterstützt durch Saul, der später Jesus in einer Vision traf
und dadurch zum Apostel Paulus wurde, gesteinigt wurde:
"Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Herr rechne
ihnen diese Sünde nicht zu!"
Jesus Christus:
Jesus, nach einem langen Morgen der Folter und einer 3 Stunden dauernder
qualvollen Kreuzigung, vergab Jesus zuerst seinen römischen Feinden vom
Kreuz, als er sagte: "Vater, vergib ihnen, denn
sie wissen nicht was sie tun!" Dann gewährte er das ewige
Leben einem reuigen Dieb, der neben ihm gekreuzigt war, er versprach:
"Heute noch wirst du mit mir im Paradiese
sein." Als der Geist seines Vaters ihn verliess, als er für die
Sünden der Welt starb, sagte er, "mein Gott, mein
Gott, warum hast du mich verlassen!" Dann sagte er "es
ist" vollbracht! Und nachdem er mit lauter Stimme ausrief, "Vater,
in dein Hände befehle ich meinen Geist" Gab er seinen Geist auf!
* * *
"ICH
WILL KEIN FLUGZEUGE MEHR NEHMEN!"
Schrieb ein Opfer seiner Familie kurz bevor sein Düsenflugzeug
abstürzte.
TOKYO -- Hirotsugu Kawaguchi, ein 52 jahriger alter japanischer
Vater von drei Kindern, schrieb vergangenen August mehrere Notizen für
seine Kindern, an Bord eines Japanischen Air Liners, Flug 123, wenige
Minuten bevor seine Boeing 747 abstürtzte und 520 Leute tötete. Die
Notizen waren an seinem Sohn, Tsuyoshi, 21 Jahre alt und seine zwei Töchter
Chiyoko, 17 und Mariko, 24 Jahre alt addressiert.
"Sei gut zu einander und Arbeitet fleißig
und helft eurer Mutter.
Es ist sehr traurig, aber ich bin sicher ich werde es nicht schaffen.
Es sind jetzt schon 5 Minuten.
Ich will kein Flugzeuge mehr nehmen.
Wenn ich daran denke, dass unser Abendessen letzte Nacht das letzte
war.
Da ist Rauch der von einer Explosion in der Kabine zu kommen scheint,
und wir fingen an runter zu gehen. Tsuyoshi ich verlasse mich auf
dich.
Mutter-wenn ich daran denke, dass so etwas passieren könnte.
Läst sich nichts mehr machen. Lebt wohl!
Es ist jetzt 6:30
Das Flugzeug dreht sich im Kreis und geht schneel nach unten. Ich bin dankbar für das wahrlich
glückliche Leben, das ich bis jetzt genossen habe.
BITTE HERR
HILF MIR!"
WAS WÜRDES DU SAGEN?
WAS SAGST DU JETZT?
WAS IST DEINE PERSPEKTIVE
ZUM LEBEN?
WIRST DU DORTHIN GEHEN WO LIEBE FÜR IMMER REGIERT?
Johannes Huss
von Bohemia, tschechischer Reformist, verbrannt als „Ketzer" durch die
Katholischen Kirche am 6. Juli 1415 in Konstanz. (Entnommen der: "Story
of Liberty", von Charles Carleton Coffin)
Die Prozession überquerte die Brücke und kam auf einer Wiese
zum Halten, zwischen den Gärten der Stadt und dem Tor von Gottlieben.
Hier sollte die Hinrichtung stattfinden. An der Stelle angekommen, wo
er sterben sollte, kniete der Martyrer nieder und begann die Bußpsalme
zu zitieren. Er brachte kurzes und inbrünstiges Flehen im Gebet dar
und wiederholte öfters, wie die Zuschauer Zeugnis gaben, „Herr Jesus,
in deine Hände befehle ich meinen Geist". „Wir wissen nicht", sagten
die, die in seiner Nähe waren, „wie sein Leben aussah, aber wahrlich
er betet auf eine hingegebene und göttliche Weise". Während
er seinen Blick im Gebet nach oben richtete, fiel seine Papierkrone herunter.
Einer der Soldaten eilte nach vorne um sie ihm wieder aufzusetzen, während
er sagte: "Er muss mit den Teufeln verbrannt werden denen er diente".
Der Märtyrer lächelte wieder. Der Marterpfahl wurde tief in
die Erde gehauen. Huss wurde mit Seilen daran festgebunden. Er stand in
Richtung Osten. „Das", riefen manche, „ist die falsche Richtung für
einen Ketzer". Er wurde wieder losgebunden, nach Westen gedreht und am
Pfahl mit einer Kette, die um seinen Hals ging, festgekettet. „Es ist
so", sagte er „das ihr die Gans zum Schweigen bringt, aber in hundert
Jahren wird ein Schwan sich erheben, dessen singen ihr nicht zum Schweigen
bringen könnt".
Er stand mit seinen Füßen auf dem Scheiterhaufen, der mit Stroh
vermischt war, damit es umso besser zündete. Holz wurde um ihn herum
bis zum Hals aufgestapelt. Bevor sie die Fackel daran hielten, traten
Ludwig von Bayern und der Kaiserliche Befehlshaber heran und flehten ihn
zum letzten Mal an, um seines Lebens willen seine Fehler zu widerrufen.
„Welche Fehler soll ich widerrufen"? fragte Huss, „ich bin mir keiner
bewusst. Gott ist mein Zeuge, dass alles was ich geschrieben und gepredigt
habe, war zum Ziel, Seelen von der Sünde und dem Verderben zu retten;
und deshalb will ich freudig mit meinem Blut diese Wahrheit bestätigen,
die ich schrieb und predigte".
Nachdem sie diese Worte hörten, wichen sie von ihm und Johannes Huss
war fertig mit Menschen zu reden. Das Feuer wurde angefacht und die Flammen
schlugen hoch.
„Glaubt nicht", sagte er zu den Leuten, „dass ich etwas anderes als die
Wahrheit gelehrt habe". Seine Lippen zitterten nicht – seine Wangen wurden
nicht weis. Er bezeugte die Wahrheit. Warum sollte er sich fürchten?
Die Wahrheit und die Freiheit sind immerwährend und werden weiterleben,
wenn Kaiser und Papst längst dahingeschieden sind. Die Wahrheit macht
die Menschen frei und es wird glorreich sein, für die Freiheit zu
sterben. Die Reisigbündel sind um ihn herum gebündelt - Bündel
aus trockenen Stöcken. Der Vollstrecker hält seine Fackel. „Widerrufe
deine Fehler", ruft der Herzog von Bayern. „Ich habe nichts Falsches gelehrt.
Die Wahrheit die ich gelehrt habe, wird durch mein Blut besiegelt." „Verbrennt
ihn". Der Vollstrecker hält seine Fackel ans Reisig. „ Johannes Huss",
so berichtet Fox, „begann mit lauter Stimme zu singen, ‚Jesus, du Sohn
Davids, habe Barmherzigkeit mit mir'. Und als er dasselbe zum dritten
Mal wiederholte, blies der Wind so sehr in sein Gesicht, dass es ihn erstickte".
Poggius, der Sekretär der Ratsversammlung und Äneas Sylvios,
der später Papst wurde und dessen Aufzählungen nicht frei sind
von dem Verdacht, dass sie getrübt sind, geben sogar ein größeres
Zeugnis des heldenhaften Benehmens von beiden Huss und Jerome während
ihrer Hinrichtung. „Beide", sagt der genannte Historiker „hatten einen
beständigen Geist, als ihre letzte Stunde antrat. Sie bereiteten
sich auf das Feuer vor, als ob sie zu einer Hochzeit gingen. Kein Schmerzensschrei
kam aus ihrem Mund. Als die Flamen hochschlugen, begannen sie Psalmen
zu singen; und die ungestümen Flammen konnten kaum ihr Singen aufhalten".
Was ist es was die Leute aus diesen lodernden Flammen heraus hören?
„Ehre sei Gott in der Höhe, Frieden den Menschen guten Willens".
Es ist das Lied, das die Engel über den Feldern von Bethlehem sangen.
Und dieses: „Wir loben dich, wir segnen dich, wir beten dich an, wir geben
Dank für deine große Herrlichkeit". Es ist frohlocken in Exselsius.
Der Rauch verblendet ihn, die Flammen schlingen sich über seinen
Kopf. Und doch geht die Stimme weiter: „Du, der du die Sünden von
der Welt nimmst, hab Erbarmen mit mir". Die Flammen umzingeln ihn, sein
Kopf fällt auf seine Brust.
Huss hat den Geist aufgegeben. Als die Flammen abstarben, fand man heraus,
dass nur der untere Teil seines Körpers verbrannt war und der Oberkörper,
durch die Kette festgehalten, hing am Marterpfahl. Die Vollstrecker zündeten
das Feuer neu an, um was vom Märtyrer übrig war, zu verzehren.
Als die Flammen das zweite Mal abstarben, fand man das Herz immer noch
unversehrt in der Asche. Ein drittes Mal musste das Feuer angefacht werden.
Schließlich war alles verbrannt. Die Asche wurde vorsichtig zusammengetragen,
selbst die Erde wurde ausgegraben und alles wurde weggeschafft und in
den Rhein geworfen; so besorgt waren seine Verfolger, dass nicht die kleinste
Spur von Johannes Huss – nicht einmal ein Faden seines Gewandes, denn
auch das wurde mit seinem Körper verbrannt – sollte übrig sein,
auf dieser Erde.
ROGERS MÄRTYRERTUM
Herr Rogers sagte, „das was ich gepredigt habe, besiegle ich mit meinem
Blut"! „Dann", sagte der Sheriff, „bist du ein Ketzer". „Das wird sich
am jüngsten Tag zeigen", sagte Rogers. „Nun", ging das hin und her
weiter, „Ich werde niemals für dich beten". „Aber ich werde für
dich beten", gab Rogers zurück; Und so wurde er in Richtung Smithfield
gebracht, am selbigen Tag, welcher Montag der 4.Februar war, während
er den Psalm „Miserere" auf dem Weg rezitierte, und sich alle Leute über
seine Standfestigkeit mit großem Loben und Danken an Gott für
ihn freuten. Und dort, in der Gegenwart von Rochester, Überwacher
des Haushaltes der Königin, Sir Richard Southwell, beide Sheriffs
als auch vielen Leuten, wurde das Feuer angelegt; und als es beides, Beine
und Schultern ergriff, er, der sich nicht als jemand Kluges fühlte,
wusch seine Hände im Feuer, als ob es kaltes Wasser gewesen wäre.
Nachdem er seine Hände zum Himmel erhoben hatte, nahm er sie nicht
mehr herunter, bis zu dem Augenblick, da das Feuer sie verzehrt hatten,
legte dieser glückselige Märtyrer sehr gelinde, seinen Geist
in die Hände seines himmlischen Vaters.
JOHN HOOPER, BISCHOF
VON WORCESTER UND GLOUCESTER,
verbrannt am 22. Januar 1555
Dann wurde der Eisenring, der für seine Mitte vorbereitet war gebracht,
der, welcher scheinbar zu kurz war, ihn zusammenschrumpfte und seinen
Körper einzwängte, bis er schloß. Aber als sie ihm anboten
seinen Hals und seine Beine mit den anderen Ringen festzubinden, weigerte
er sich mit den Worten, „Ich bin mir ganz sicher, ich werde euch keine
Unannehmlichkeiten machen". Da er nun bereit war, schaute er über
die ganze Menge, von welchen er wohl gesehen wurde, da er nicht nur groß
war, sondern auch auf einem hohen Stuhl stand, konnte er weit und breit
nichts anderes sehen, als weinende und betrübte Menschen. Dann, während
er seine Augen und Hände zum Himmel hob, betete er im Stillen. Nach
und nach kam der, der dazu bestimmt war, das Feuer zu legen und bat ihn
um Vergebung. Er fragte warum er ihm vergeben sollte, war ihm doch kein
Vergehen ihm gegenüber bewußt. Oh, Herr", sagte der Mann, „ich
bin dazu bestimmt, das Feuer zu legen". „Darin", sagte Mr. Hooper, „vergehst
du dich nicht an mir: Gott vergibt dir deine Sünden, und wallte deines
Amtes, ich bitte dich". Dann wurde das Schilfrohr aufgeworfen und er erhielt
zwei Bündel davon in seine eigenen Hände, nahm sie an, tat je
einen unter seine Arme und zeigte mit seinen Händen, wohin der Rest
sollte verteilt werden und zeigte die Stellen, an denen noch welches fehlte.
Befehl wurde jetzt gegeben, dass das Feuer nun entfacht werden sollte.
Aber da weniger grüne Reisigbündel da waren, als zwei Pferde
tragen konnten, entflammte es nicht sofort, sondern es brauchte ein wenig
Zeit, bis das Reisig das Schilfrohr entzündete. Schließlich
loderte das Feuer um ihn herum; aber da dieser Platz sehr windig war und
es ein düsterer kalter Morgen war, blies es die Flammen weg von ihm,
so dass er in gewisser Weise kaum vom Feuer berührt wurde. Anstrengungen
wurden dann gemacht, die Flammen zu verstärken und dann explodierten
die Blasen mit Schießpulver; welche ihm aber wenig nutzte, so wie
sie plaziert waren und der Wind noch den Rest dazu gab mit seiner Stärke.
In diesem Feuer betete er mit lauter Stimme, „Herr Jesus, hab Erbarmen
mit mir! Herr Jesus hab Erbarmen mit mir! Herr Jesus, empfange meinen
Geist"! Und das waren seine letzten Worte die von ihm gehört wurden.
Dennoch schlug er seine Brust mit seinen Händen, bis, durch das erneuern
des Feuers, seine Kräfte wichen und seine Hand durch das Schlagen
an das Eisen an seiner Brust hängen blieb. Daraufhin gab er, nach
vorne fallend, seinen Geist auf. Durch das alles war sein letztes Leiden
so hinausgezogen. Er war fast eine drei viertel Stunde oder mehr im Feuer,
wie ein Lamm ertrug er geduldig die extreme Lage, er bewegte sich weder
vorwärts, rückwärts noch auf keine Seite; sondern so still
wie ein Kind in seinem Bett starb er; und regiert jetzt als ein gesegneter
Märtyrer in den Freuden des Himmels, bereitet, für die Treuen
in Christus, vor der Erschaffung der Welt; was alle Christen veranlasst,
für seine Treue, Gott zu loben.
William Tyndale
geb. 1484 ? - - Gefoltert 6.Oktober 1536
Zuletzt, nach langer Beweisführung, auch wenn keine Beweise dienlich
waren, und er den Tod nicht verdiente, wurde er durch Kraft des Kaisers
Urteil, beschlossen in der Versammlung in Augsburgh, verurteilt, und durch
die Selbigen zum Hinrichtungsort gebracht. Dort wurde an den Marter Pfahl
gebunden und dann durch den Henker stranguliert und hinterher mit Feuer
vernichtet am Morgen, in der Stadt Filford, A.D. 1536; So am Marter Pfahl
gebunden, rief er mit inbrünstigem Eifer und lauter Stimme, „Herr,
öffne die Augen des Königs von Englands".
Text vom 2. Band der Kirchlichen Geschichte, Seite 301-306; Mit dem Inhalt
der Handlungen und Denkmale der Märtyrer.
Latimer & Ridley,
lebendig verbrannt bei Oxford im Jahre 1555
Dann brachten sie ein brennendes Reisigbündel und legten dasselbe
zu Ridleys Füßen; zu dem Latimer aus dem Feuer rufend sagte,
„Sei guten Mutes, Meister Ridley, und stehe deinen Mann. Wir werden am
heutigen Tage, durch Gottes Gnade, solch eine Kerze anzünden, die,
wie ich glaube, nie wieder ausgelöscht wird.
(Von Foxes Buch der Märtyrer)
Wie Polycarp
um 168 A.D hingerichtet wurde.
Polycarp wurde ungefähr um 70 a.D. geboren. Er wurde in seiner Kindheit,
als Sklave an eine reiche Frau mit Namen Calisto verkauft. Sie zog ihn
als ihren Sohn auf. Er lernte Jesus als seinen Erretter in diesen frühen
Jahren kennen. Als er älter wurde, hatte er die Gelegenheit, unter
der Aufsicht des Apostel Johannes und anderen, die persönlich von
Jesus Christus gelehrt wurden, zu studieren. Polycarp war aktiv im Dienst
für den Herrn in der Kirche von Smyrna beteiligt. Nach dem Tod von
Calisto wurde er Erbe all ihres Vermögens. Er benutzte sein Vermögen
um die Sache Christi zu fördern und denen zu helfen, die in Not waren.
Als Bucolos, der Pastor seiner Kirche starb, ernannten die Apostel und
im besonderen Apostel Johannes, Polycarp als Pastor der Kirche zu Smyrna.
Polycarp diente viele Jahre treu in dieser Kirche. Die Verfolgung von
Christen war an der Tagesordnung, als Marcus Aurelius der Kaiser von Rom
war.
Für viele Jahre wurde Polycap verschont. Aber die ganze Wucht der
Verfolgung wurde auf Polycap in den späteren Jahren seines Amtes,
losgelassen. Drei Tage bevor er festgenommen wurde, offenbarte ihm der
Herr in einem Traum, dass er am Marterpfahl verbrannt werden wird. Als
die Soldaten kamen um ihn zu holen, bestanden seine Freunde darauf, ihn
zu verstecken. Polycap stellte klar, dass er es in Zukunft nicht erlauben
wird, ihn zu verstecken. Die Soldaten fanden bald heraus, wohin er gebracht
wurde. Als er sie kommen sah, kam er heraus und begrüßte sie
warmherzig und bot ihnen Speise an. Während sie aßen, bat er
darum, dass es ihm erlaubt sei, zu beten, bevor sie ihn wegführten.
Seine Bitte wurde ihm gewährt. Zwei Stunden lang betete er laut und
inbrünstig und mein Buch sagt, „sosehr, dass viele der Soldaten anfingen,
es zu bereuen, dass sie gegen solch einen göttlichen alten Mann gekommen
sind".
Als er mit Beten fertig war, setzten sie ihn auf einen Esel und brachten
ihn in die Stadt um verhört zu werden, als einer, der ein Gegner
der autorisierten heidnischen Religion ist. Als er ankam setzten sie ihn
auf einen Wagen und begannen ihn zu bedrängen, zu sagen, dass der
Kaiser Gott ist, und dass er ihm ein Opfer bringen soll. Sie sagten, das
schadet nicht, oder? Zuerst verweigerte er es, zu antworten. Schließlich
als sie ihn weiterhin bedrängten, sagte Polycap, „ich werde nicht
tun, wozu ihr mich zu überreden versucht".
Das verärgerte
seine Richter sehr. Sie hatten fest angenommen, dass sie ihn leicht beeinflussen
könnten, das zu tun, was sie wollten. Sie wurden bösartig in
ihren Worten und Taten. Sie warfen ihn buchstäblich vom Wagen, auf
dem er saß, was eine ernsthafte Verletzung seiner Schenkel verursachte.
Diese Schaustellung der Gewalt hetzte die blutdürstige Masse so sehr
auf, dass sie so laut in ihrem Fluchen und Spotten wurden, dass niemand
mehr etwas verstehen konnte. Während sie Polycap zum Platz der Hinrichtung
zerrten, klang eine Stimme aus dem Himmel laut und klar über dem
Geschrei der Menge die sagte, „Sei stark Polycap und steh deinen Mann".
Die Aufzeichnungen sagen aus, dass während niemand sah, wer es war,
der zu Polycarp sprach, hörten viele Gläubige, die in der Menge
waren, auch klar diese Stimme. Wahrlich Polycap war standhaft für
den Herrn Jesus Christus bis zum Ende, trotz allen Anstrengungen ihn dazu
zu bewegen, Christus zu verleugnen. Einer der Richter versuchte ihn dazu
zu bewegen, seinen Glauben zu verleugnen in dem er sagte, „Ehrerbiete
dein hohes Alter…schwöre bei des Kaisers Wohl. Bereue und sage: nimm
die Gottlosen weg." Der Historiker fährt fort, „Polycap schaute mit
strenger Miene auf die gesamte Menge von gottlosen Heiden, die versammelt
waren auf den Hochständen und während er seine Hände gegen
sie schüttelte und nach oben gen Himmel schaute, sagte er ergrimmend,
„Nimm die Gottlosen weg". Aber der Richter war damit nicht zufrieden.
Er sagte, „Schwöre und ich werde dich frei setzen; verwerfe Christus".
Dies ist die Stelle, an der Polycap seine berühmte Antwort gibt -
- „Sechsundachtzig Jahre habe ich jetzt Christus gedient und Er hat mir
nie das geringste Unrecht angetan: wie kann ich dann meinen König
und Erretter lästern"?
Der Richter, verärgert,drängt ihn dann zu einem, „schwöre
beim Genius des Kaisers". Polycap verweigerte, aber bot an, seinen Glauben
in Christus zu teilen. Der Richter warf das Angebot ab und drohte, „ich
habe wilde Tiere bereit, zu denen werde ich dich werfen, es sei denn du
bereust". Polycap antwortet ruhig, „Dann rufe nach ihnen; denn wir Christen
sind standhaft in unserer Meinung, nicht von gut zu böse zu wechseln;
Aber für mich ist es gut, mich vom Bösen zum Guten zu ändern".
Der wütende Richter sagte, „Angesichts dessen, dass du die wilden
Tiere verachtest, werde ich dich durch Feuer verzehren lassen, es sei
denn du bereust". Polycarp antwortete „ Du drohst mir mit Feuer das eine
Stunde brennt und dann verlöscht, aber weißt nichts über
das Feuer des Kommenden Gerichtes und der ewigen Bestrafung, die für
die Gottlosen bereitet ist. Aber warum zögerst du es hinaus? Bringe
herbei was du tun willst"!
Der Richter rief dreimal laut aus, „Polycarp hat gestanden, ein Christ
zu sein". Die Menge reagierte in Raserei, „Das ist der Doktor von Asien;
Der Vater der Christen; Und der Zerstörer unserer Götter. Er,
der so viele gelehrt hat, nicht Opfer zu bringen, noch auf keine Weise
die Götter anzubeten". Zuerst riefen sie aus, dass die Löwen
auf ihn losgelassen werden sollen und dann, dass er lebendig verbrannt
werden soll. Sie brachten Polycarp zum Marterpfahl und wollten ihn daran
festnageln. Er machte sich bemerkbar und sagte, „laßt mich so wie
ich bin: Denn der mir Kraft gibt, das Feuer zu erdulden, wird mir auch
helfen, ohne dass ihr mich festnageln müßt, auf dem Scheiterhaufen
zu stehen, ohne mich zu bewegen". Sie banden ihn lediglich am Marterpfahl
fest.
Er betete dieses Gebet, bevor das Feuer angezündet wurde — Herr,
Gott der Allmächtige, der Vater deines heißgeliebten und gesegneten
Sohnes, Jesus Christus, durch welchen wir Kenntnis von Dir erhielten;
Der Gott der Engel und Mächte und von jeder Kreatur und besonders
dem ganzen Geschlecht der Gerechten die in deiner Gegenwart leben! Ich
gebe dir von ganzem Herzen dank, dass Du es mir gewährt hast, mich
zu diesem Tag hin zu bringen und zu dieser Stunde; Dass ich Teil werden
soll an der Zahl der Märtyrer, an dem Kelch Christi, zur Auferstehung
zu Ewigem Leben, beidem, der Seele und des Körpers, in der Unvergänglichkeit
des Heiligen Geistes. Unter welchen ich heute angenommen werden möge,
vor dir, als ein annehmbares Opfer; Als der wahre Gott, in dem keine Falschheit
ist, der mir beides zuvor verordnet und offenbart hat und jetzt auch erfüllt
hat. Für dies und auch alles andere lobe ich dich, ich segne dich,
ich verherrliche dich in dem ewigen und himmlischen Hohen Priester, Jesus
Christus deines geliebten Sohnes; zu welchem sei Dir und dem Heiligen
Geist, Ehre jetzt und in allen nachfolgenden Jahrhunderten, Amen".
Auf das ‚Amen' entzündete der Scharfrichter das Feuer, aber etwas
seltsames passierte. Die Flammen machten einen Bogen um Polycarp wie ein
Segel eines Schiffes gefüllt mit Wind und er brannte einfach nicht.
Nach einiger Zeit wurde dem Scharfrichter den Befehl gegeben, ihn mit
einem Schwert zu stechen und so tat er es. Das Resultat war, dass so viel
Blut aus der Wunde floß, dass es das Feuer auslöschte. Das
Feuer wurde erneut angefacht und Polycarps Körper wurde zu Asche
verbrannt. Polycarp war dem Herrn treu bis in den Tod.